Geräte Vergleich

Worauf man beim Kauf eines Zentrifugalentsafters achten sollte

Ein Zentrifugalentsafter arbeitet mit Zentrifugalkraft. Dabei wird zuerst Obst oder auch Gemüse mithilfe einer Reibscheibe zerkleinert. Danach wird der Saft aufgrund des Schleuderns entzogen und aufgrund eines Siebs von den festen Lebensmittelbestandteilen getrennt. Diese bleiben damit als Trester in dem Entsafter zurück. Über eine Ausgusstülle fließt der Saft ab. Wichtig ist, dass man beim Erwerb eines Zentrifugenentsafters auf folgende Dinge achtet:


Der Motor


Das Gerät braucht einen leistungsfähigen, soliden Motor, weil die Zentrifuge viel Kraft braucht, damit sie angetrieben werden kann. Das ist vor allem beim Verarbeiten von festen Gemüse- oder auch Obstsorten erforderlich. Hier sollte man zunächst einen Blick auf die Wattzahl werfen. Beim Zentrifugalentsafter werden Wattzahlen ab 700 Watt empfohlen.

Die Drehzahl


Möchte man einen Zentrifugalentsafter kaufen, sollte man hier am besten auf eine sehr hohe Drehzahl achten. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit wird eine Drehscheibe im Inneren des Entsafters gedreht, die höchstens 11.000 Umdrehungen pro Minute erreichen kann. Wenn das Pressgut auf die Drehscheibe kommt, tritt, nachdem es zerkleinert wurde, danach der Saft mithilfe der Zentrifugalkraft heraus. Ein Zentrifugalentsafter arbeitet vielfach schneller, als die anderen Saftpressen (siehe dazu den Bericht von entsafter-center.de).

Das Gehäuse


Selbst die Standfestigkeit bei der Zentrifuge ist wichtig. Der Entsafter sollte von einem widerstandsfähigen Gehäuse umschlossen sein, sodass beim Arbeiten nichts wackelt oder im schlimmsten Fall etwas kaputtgeht. Gehäuse aus besonders verarbeitetem und strapazierfähigem Kunststoff oder aus Edelstahl sind daher zu empfehlen.

Der Einfüllschacht


Mit einem großen Einfüllschacht beim Zentrifugalentsafter wird die Arbeit vereinfacht und zudem Zeit gespart. Wenn der Schacht lang und breit genug ist, braucht das Gemüse und das Obst keinesfalls vorgeschnitten werden. Es können nicht nur ganze Karotten, sondern auch ganze Äpfel inklusive Kerngehäuse und Schale hineingesteckt werden. Allerdings sollte man vorsichtig sein, wenn kleine Kinder beim Entsaftungsvorgang mithelfen. Denn auch kleine Hände passen durch den Einfüllschacht.

Der Tresterbehälter


Das Gerät braucht einen großen Behälter für den Trester, damit so viel Gemüse oder auch Obst wie möglich während eines Durchgangs verarbeitet werden kann. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Nerven, weil man den Auffangbehälter nicht immer zwischendurch zu entleeren hat (wird auch bei Chefkoch empfohlen). Zudem vereinfacht ein großer Tresterbehälter das anschließende Reinigen. Der im Behälter gesammelte Trester kann bequem durch einen Handgriff entsorgt werden. Bei vielen Zentrifugen befindet sich der Behälter für den Trester an der Außenwand des Geräts. Das vereinfacht das Reinigen, wenn das Behältnis beim Entsaftungsvorgang voll und zu entleeren ist. Bei Tresterbehälter, die innerhalb des Entsafters liegen, ist die Maschine zu öffnen, damit diese entleert werden, was etwas mehr Zeit beansprucht. Einen hervorragenden Zentrifugalentsafter erkennt man im Übrigen ebenso an dem Zustand des Trestors. Wenn die Obst- oder auch Gemüsereste trocken sind, hat die Maschine gute Arbeit geleistet, weil sie das Maximale an Flüssigkeit aus dem Pressgut herausgeholt hat. Ist der Trester nass, dann bringt das Gerät nicht genügend Leistung mit oder dessen Sieb ist unbedingt sorgfältig zu reinigen.

Bedienung und Reinigung eines Entsafters


Ein Zentrifugenentsafter ist im Normalfall einfach sowie intuitiv zu bedienen. Das Reinigen ist insgesamt einfach. Es sollte jedenfalls darauf geachtet werden, dass die einzelnen Teile des Entsafters spülmaschinenfest sind.

Fazit


Ein Zentrifugalentsafter eignet sich vor allem für das Verarbeiten von hartem Gemüse und Obst, wie etwa Äpfel, Karotten oder Sellerie, weil die Zutaten von der integrierten Reibe ohne Problem zerkleinert werden. Das Gerät ist dank der höheren Wattzahl keinesfalls so rasch überlastet. Das Entsaften mit dieser Maschine geht oft ganz schnell. Viele Zentrifugalentsafter sind ziemlich leicht sowie kompakt gestaltet. Damit kann man diese bei Bedarf ganz einfach verstauen. Viele dieser Entsafter sind zudem bereits in der kostengünstigen bis mittleren Preisklasse erhältlich.

Saftrezepte

Drei leckere Rezepte für selbstgemachte Säfte mit einem Entsafter

Ein frisch gepresster Saft ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. Gekaufte Säfte beinhalten häufig viel zu viel Zucker und kaum Vitamine. Wer seinen Saft selber herstellt, der benötigt nur einige ausgewählte Früchte und kann auf den Zusatz Zucker komplett verzichten. Ein großer Vorteil bei der eigenen Herstellung von Säften ist, dass kreativ gearbeitet werden kann. Der Phantasie ist bei der Zusammenstellung der Obst- und Gemüsesorten keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass frische Zutaten verwendet werden und diese im richtigen Verhältnis zueinander stehen.

Für alle Rezepte empfiehlt sich die Verwendung von einem guten Entsaftergerät. Vergleichen lohnt sich beispielsweise auf diesem Test Entsafter & Slow Juicer des Vergleichsportals Saftland.

Rezept 1: Fruchtbombe


Für einen besonders fruchtigen Saft werden folgende Zutaten benötigt:

  • 150 g Heidelbeeren
  • 250 g Äpfel
  • 1 rote Grapefruit
  • 150 g kernlose blaue Weintrauben
  • 150 g Brombeeren

Zuerst werden die Äpfel, Heidelbeeren, Brombeeren und Weintrauben gewaschen und mit einem Küchenpapier trockengetupft. Je nach Gerät werden die Äpfel entkernt und gevierteilt. Bei den Brom- und Heidelbeeren muss darauf geachtet werden, dass die feinen Stiele entfernt werden. Die Grapefruit wird geschält und geviertelt. Alle Früchte werden in den Behälter der Saftpresse gefüllt. Die Masse wird so lange gemixt, bis sie die gewünschte Konsistenz hat. Am besten schmeckt der Saft, wenn er gut gekühlt serviert wird. Im Sommer bieten sich zur Kühlung einige Eiswürfel an.


Rezept 2: Apfel-Kirsch-Cocktail


Wer seinen Saft nicht zu süß möchte, der sollte sich für einen Apfel-Kirsch-Saft entscheiden. Hierfür werden:

  • 2 Stangen Staudensellerie (a 100 g)
  • 200 g Kirschen
  • 1 roter Apfel
benötigt.

Der Apfel und die Kirschen werden gewaschen und entkernt. Je nach Saftpresse sollte der Apfel geviertelt werden. Der Staudensellerie wird in kleine Stücke geschnitten, gewaschen, geputzt und das Endstück entfernt. Je nach Geschmack kann auch etwas Selleriegrün verwendet werden. Mit hoher Kraft wird aus diesen Obst- und Gemüsesorten innerhalb kürzester Zeit ein leckerer Saft gezaubert. Der Saft ist besonders im Sommer sehr zu empfehlen. Während einige Saftliebhaber diesen Saft mit einer Saftpresse zubereiten, greifen andere nach dem klassischen Rührstab. Bei beiden Geräten kann mit diesen Zutaten ein gutes Ergebnis erzielt werden.


Rezept: 3 Grüner Saft I love green


Dieses Rezept ist bei vielen Veganern sehr beliebt. Er besteht aus:

  • 4 Tassen Spinat
  • 4 Tassen Grünkohl
  • 2 Kiwis
  • 1 Orange
  • 1 mittlere Zucchini
  • 3 Grüne Äpfel
  • 1 Bund Pfefferminze
  • Je nach Bedarf: 1 TL Weizengras- oder Gerstenpulver

Durch diesen Saft erhält man einen wahren Vitaminschub. Grüner Saft ist dafür bekannt, dass er besonders vitamin- und nährstoffreich ist. Die Zucchini und die Äpfel werden geschnitten und mit den anderen vorbereiteten Zutaten in einen Mixer gegeben. Das mixen wird etwas einfacher, wenn die Zweige der Pfefferminze entfernt werden. Die Masse wird so lange gemixt, bis es eine leicht dickliche Konsistenz hat. Wer keinen Entsafter hat, der sollte einen Stabmixer verwenden und im Anschluss die Masse durch ein Sieb geben. Wie alle Säfte schmeckt auch dieser Saft gekühlt am besten. Am nächsten Tag ist er richtig gut durchgezogen und hat den Geschmack noch etwas intensiviert. Das gilt für viele Säfte. Wer sich abends seinen Saft selber herstellt, der hat am nächsten Tag im Büro ein leckeres frisches Getränk.

Rezeptquellen:

http://www.keimling.de/saft-rezept_fruchtbombe/
http://eatsmarter.de/rezepte/apfel-kirsch-cocktail
http://www.vegan-sein.de/1986-i-love-green-saft-gruner-gehts-nicht.html

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Worin unterscheiden sich Entsafter?

Neben dem Budget und der Materialqualität unterscheiden sich Entsafter beim Filtersystem und der Saftausbeute, in der Motorleistung, der Geschwindigkeit und in der Lautstärke sowie bei der Einfüllöffnung und Garantielänge. Oft ist auch der Reinigungsbedarf und Platzbedarf entscheidend.

Hinsichtlich des Materials lässt sich sagen, dass je teurer der Entsafter wird, umso mehr Edelstahl und hochwertige Kunststoffe verwendet werden. Besonders sollte darauf geachtet werden, dass das Sieb und das Messer nicht aus Plastik sind bzw. keine Plastikhalterungen vorweisen.

Beim Filtersystem ist darauf zu achten, dass der Abfall in einem separaten Behälter gesammelt wird. Zwar ist das bei den meisten Systemen der Fall, aber gerade bei den günstigeren Modellen kann es vorkommen, dass dieser Abfallbehälter eingespart wird.

Ein starker Motor hat eine hohe Watt-Zahl. Allerdings sind 500 W in der Regel ausreichend. Denn ein Entsafter kann bei hohen Geschwindigkeiten sehr warm werden. Das schadet den Nährstoffen. Deshalb ist es wichtig, dass auch niedrige Geschwindigkeitsstufen vorhanden sind.

Hinsichtlich der Lautstärke sollte klar sein, dass Entsafter laut sind. Doch viele Hersteller legen inzwischen Wert drauf, die Lautstärke durch technische Finessen zu verringern.

Die Einfüllöffnung sollte 70-90cm Durchmesser haben. So lassen sich auch größere Stücke einfach einfüllen. Je höher der Einfüllstutzen ist, umso weniger Spritzer gibt es.

Hinsichtlich der Garantie geben die meisten Hersteller die vorgeschriebene Länge von 2 Jahren an. Einige Hersteller locken jedoch mit verlängerten Garantiezeiten.