Drei leckere Rezepte für selbstgemachte Säfte mit einem Entsafter

Ein frisch gepresster Saft ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. Gekaufte Säfte beinhalten häufig viel zu viel Zucker und kaum Vitamine. Wer seinen Saft selber herstellt, der benötigt nur einige ausgewählte Früchte und kann auf den Zusatz Zucker komplett verzichten. Ein großer Vorteil bei der eigenen Herstellung von Säften ist, dass kreativ gearbeitet werden kann. Der Phantasie ist bei der Zusammenstellung der Obst- und Gemüsesorten keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass frische Zutaten verwendet werden und diese im richtigen Verhältnis zueinander stehen.

Einen Entsafter aussuchen


Für alle Rezepte empfiehlt sich die Verwendung von einem guten Entsaftergerät. Die unterschiedlichen Modelle unterscheiden sich in Motorstärke, Größe und Effizienz. Hier gibt es kleine handliche Entsafter, die für einen Singlehaushalt ausreichend sind, oder große Juicer, mit denen eine gesamte Familie problemlos mit ausreichend Saft versorgt werden kann.

Da die Ansprüche an die Geräte unterschiedlich sind, sollte man sich die Funktionen und Eigenschaften der verschiedenen Entsafter vergleichen. Die besten Entsafter findet man mit Hilfe des Vergleichsportals Saftland (Seite aufrufen). In jedem Preissegment werden hervorragende Modelle vorgestellt und es wird ausführlich erläutert, für welchen Einsatzzweck welches Modell am geeignetesten ist.

Im Folgenden möchten wir nun unsere Lieblingsrezepte vorstellen, die man ganz einfach zuhause nachmachen kann. Wir wünschen gutes Gelingen.

Rezept 1: Fruchtbombe


Für einen besonders fruchtigen Saft werden folgende Zutaten benötigt:

  • 150 g Heidelbeeren
  • 250 g Äpfel
  • 1 rote Grapefruit
  • 150 g kernlose blaue Weintrauben
  • 150 g Brombeeren

Zuerst werden die Äpfel, Heidelbeeren, Brombeeren und Weintrauben gewaschen und mit einem Küchenpapier trockengetupft. Je nach Gerät werden die Äpfel entkernt und gevierteilt. Bei den Brom- und Heidelbeeren muss darauf geachtet werden, dass die feinen Stiele entfernt werden. Die Grapefruit wird geschält und geviertelt. Alle Früchte werden in den Behälter der Saftpresse gefüllt. Die Masse wird so lange gemixt, bis sie die gewünschte Konsistenz hat. Am besten schmeckt der Saft, wenn er gut gekühlt serviert wird. Im Sommer bieten sich zur Kühlung einige Eiswürfel an.


Rezept 2: Apfel-Kirsch-Cocktail


Wer seinen Saft nicht zu süß möchte, der sollte sich für einen Apfel-Kirsch-Saft entscheiden. Hierfür werden:

  • 2 Stangen Staudensellerie (a 100 g)
  • 200 g Kirschen
  • 1 roter Apfel
benötigt.

Der Apfel und die Kirschen werden gewaschen und entkernt. Je nach Saftpresse sollte der Apfel geviertelt werden. Der Staudensellerie wird in kleine Stücke geschnitten, gewaschen, geputzt und das Endstück entfernt. Je nach Geschmack kann auch etwas Selleriegrün verwendet werden. Mit hoher Kraft wird aus diesen Obst- und Gemüsesorten innerhalb kürzester Zeit ein leckerer Saft gezaubert. Der Saft ist besonders im Sommer sehr zu empfehlen. Während einige Saftliebhaber diesen Saft mit einer Saftpresse zubereiten, greifen andere nach dem klassischen Rührstab. Bei beiden Geräten kann mit diesen Zutaten ein gutes Ergebnis erzielt werden.


Rezept: 3 Grüner Saft I love green


Dieses Rezept ist bei vielen Veganern sehr beliebt. Er besteht aus:

  • 4 Tassen Spinat
  • 4 Tassen Grünkohl
  • 2 Kiwis
  • 1 Orange
  • 1 mittlere Zucchini
  • 3 Grüne Äpfel
  • 1 Bund Pfefferminze
  • Je nach Bedarf: 1 TL Weizengras- oder Gerstenpulver

Durch diesen Saft erhält man einen wahren Vitaminschub. Grüner Saft ist dafür bekannt, dass er besonders vitamin- und nährstoffreich ist. Die Zucchini und die Äpfel werden geschnitten und mit den anderen vorbereiteten Zutaten in einen Mixer gegeben. Das mixen wird etwas einfacher, wenn die Zweige der Pfefferminze entfernt werden. Die Masse wird so lange gemixt, bis es eine leicht dickliche Konsistenz hat. Wer keinen Entsafter hat, der sollte einen Stabmixer verwenden und im Anschluss die Masse durch ein Sieb geben. Wie alle Säfte schmeckt auch dieser Saft gekühlt am besten. Am nächsten Tag ist er richtig gut durchgezogen und hat den Geschmack noch etwas intensiviert. Das gilt für viele Säfte. Wer sich abends seinen Saft selber herstellt, der hat am nächsten Tag im Büro ein leckeres frisches Getränk.

Rezeptquellen:

http://www.keimling.de/saft-rezept_fruchtbombe/
http://eatsmarter.de/rezepte/apfel-kirsch-cocktail
http://www.vegan-sein.de/1986-i-love-green-saft-gruner-gehts-nicht.html